Manipulationsfreie Physiotherapie – Hintergrundwissen

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Oft bin ich gefragt worden: „Wie nennt man denn diese Methode, mit der Du arbeitest?“  Praktisch mache ich nichts anderes als mit dem Gewebe in Kontakt zu gehen, es wahrzunehmen und zu begleiten. Dabei finden, meist unbemerkt, seelische Prozesse im Hintergrund statt. Nähere Informationen dazu können Sie in meinen Ausführungen „SomatoEmotionaleEntspannung" (SEE) erfahren. Was passiert? Spannungen regulieren sich, Wahrnehmung und Koordination verbessern sich, um einige Wirkweisen zu nennen.

Bei diesem Ansatz gehe ich als Therapeutin von folgender Prämisse aus: Erlebtes, das zum Zeitpunkt des Geschehens nicht verarbeitet werden konnte, speichert der Körper in seinem Gewebe ab und koppelt Speicherorte vom Rest ab. Mit dieser Abkoppelung stehen diese Bereiche unserer Physiologie, welche auch unserer Wahrnehmung inkludiert, nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung.

Ich wehre mich gegen Begriffe wie Pathophysiologie, Fehlbelastung, Fehlhaltung und dergleichen. Ich bin der Überzeugung, dass unser Körper in jedem Moment bestmöglich für uns arbeitet. Wenn wir körperliche Beschwerden haben, liegt das nicht daran, dass unser Körper fehlerhaft arbeitet. Vielmehr ist es so, dass Bereiche, die für die Kompensation zuständig sind, überlastet werden.

Unzählige Informationen via Körperkontakt

Über einen guten Kontakt mit dem Gewebe kommen wir an die Bereiche heran, wo nicht Verarbeitetes abgespeichert ist. Wie das funktioniert erfahren Sie auf der Seite Behandlungsablauf.
Häufig handelt es sich gar nicht um unsere eigenen nicht verarbeiteten Erlebnisse. Mitunter sind es Geschehnisse unserer Eltern oder Erlebnisse noch weiter zurückliegender Generationen. Kriege, Unfälle, früher Verlust von Eltern, Kindern, Geschwistern oder Heimat können schwerwiegen. Sprachlosigkeit ist dabei ein Faktor, der ein Weitergeben an die Nachkommen begünstigt.

  • Wie kann etwas verarbeitet werden, was unausgesprochen im Raum steht?
  • Wie soll etwas verarbeitet werden, von dem wir nicht wissen, worum es sich handelt und was es beim Betroffenen damals ausgelöst hat?
  • Wie kommen wir an Defizite heran, die aus unserer frühesten Kindheit herrühren? Defizite, die entstanden sind, weil unsere Eltern so belastet waren, dass sie uns nicht mit uneingeschränkter Liebe begegnen konnten.

Weil die Ursachen vieler Belastungen über unser Bewusstsein schwer zu fassen sind, arbeite ich überwiegend nonverbal. Diese Behandlungsmethode nenne ich zum leichteren Verständnis bisweilen „Mit den Händen hören“. Vielleicht könnte man sie auch als ein „Nonverbales Gespräch“ bezeichnen. Das Gute an der Methode ist: Sie können sich zurücklehnen und Ihren Körper arbeiten lassen. Die Organisation unseres Körpers, unsere Neurologie und die Tatsache, dass Sie begleitet sind, macht ein Auflösen von Altlasten möglich. Es bedarf keiner Lenkung, keiner Manipulation von außen. Somit handelt es sich gleichermaßen um eine Wohlfühl- wie auch um eine Therapiebehandlung.

Näheres zu meiner Behandlung, erfahren Sie im Behandlungsablauf.

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